Da danke ich Ihnen aber auch!
]]>Um den 18. Geburtstag herum war es dann soweit, ich musste mit ihm eine Psychiaterin aufsuchen, die ihn sofort stationär einweisen ließ. Er hatte seit Tagen Wahnvorstellungen und andere eindeutige Kennzeichen der Krankheit. Die Krankheit kannte ich sehr gut, da ich mich durch den erkrankten Vater informiert hatte.
Ich war gerade dabei , mich selbständig zu machen – eine entsetzliche Zeit !
Nach 5 Wochen wurde er aus der Klinik entlassen, sein bisher einziger Klinikaufenthalt. Er nimmt ohne Unterbrechung immer noch die gleichen Medikamente. Der weiterbehandelnde Psychiater riet uns, zur Krankheit zu stehen wenn Nachfragen kommen. Vorher log ich immer “ mein Sohn hätte einen Nervenzusammenbruch gehabt“. Seitdem halten mein Sohn und ich es so. Auf Unverständnis der Umwelt stößt man sowieso öfter, aber was ist falsch daran zu seiner Krankheit zu stehen ?
Mein Sohn hatte die Mittlere Reife durch den Abschluss der 10. Klasse des Gymnasiums schon, dabei blieb es dann auch. Weder die 11. Klasse noch die Höhere Handelsschule bestand er. Im CJD Dortmund absolvierte er danach eine Lehre zum Bürokaufmann erfolgreich. Es folgten Jahr der Arbeitslosigkeit.
Inzwischen ist er berrentet und arbeitet in einer Werkstatt für psychisch Behinderte. Er wohnt noch zu Hause. Nächstes Jahr möchte er in seine erste eigene Wohnung nach Leipzig ziehen. Mit einer sehr angenehmen Behindertenwerkstatt haben wir wegen eines Platzes schon Kontakt aufgenommen. Seine beiden Brüder leben in Leipzig und können ihn untersützen.
Ich weiß nicht, ob es Hoffnung auf eine Gesundung gibt. Aber in den letzten 11 Jahren hat sich alles sehr zum Besseren gewendet.
Ich freue mich, dass ich mit dieser Seite einen Kontakt gefunden habe.
Für ihre Tochter alles, alles Gute!
]]>Behalten Sie Ihre Kraft, wir brauchen viel davon. Aber oft, wenn es mir nicht so gut geht, denke ich daran, was meine Tochter erleiden muss. Und das ist sicher viel schlimmer. Dann bin ich wieder froh, wenn ich ein wenig helfen kann. Ihnen herzliche Grüße, Janine Berg-Peer
]]>Wir dürfen nie die Hoffnung aufgeben. Ich sage mir heute, dass jeder Tag ein guter Tag sein kann. Es geht nciht um Heilung, sondern genau darum, ein zufriedenes Leben führen zu können. Und mit Hilfe von außen ist vieles möglich. Und das eigene Engagement hilft auch, gut, dass Sie Polizeiarbeit machen.
Ihnen alles Gute und danke für die freundlichen Worte zu meinem Buch.
Herzliche Grüße,
Janine berg-Peer
Einen lieben Gruß
I. Roth
West ART Talk / Entmündigt – wer nicht passt, wird eingewiesen?
gesehen. Leider nicht komplett. Ich hätte als Angehörige eine Bitte an sie. Sie sprachen eine Internetseite „www.seele ? .de“ an? Die für uns Angehörige und auch für Betroffene eine möglichkeit wäre. Würden sie vielleicht so freundlich sein und mir noch einmal den genauen Link zu kommen lassen?
Ich fand die Gesprächsrunde, speziell ihre Äußerungen in Bezug des Umgehens mit uns Angehörigen, meiner eigenen Erfahrung sehr nahe. Es ist gut das so etwas einmal öffentlich zur Sprache kommt.
Herzliche Güße und eine danke vorab
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